Rein als fiktives Beispiel für schlechte Infrastrukturentscheidungen…
SPOILER-WARNUNG! Lies nicht weiter, wenn du „Rogue One: A Star Wars Story“ noch nicht gesehen hast.
Wenn ich es mir recht überlege, ist dieser Film schon vor einem Jahrzehnt erschienen; dass du ihn nicht gesehen hast, ist deine eigene Schuld. Übrigens: Frodo vernichtet den Ring in Mordor, Andy Dufresne flieht aus Shawshank und Tony Stark schnippt mit den Fingern, um die Welt wieder ins Lot zu bringen. Also, worauf wollte ich eigentlich hinaus? (Bleib beim Thema, bleib beim Thema)
Ach ja, es gibt im „Star Wars“-Universum einige Momente, die für das Galaktische Imperium katastrophaler sind als die Ereignisse von Rogue One: Eine Star Wars-Geschichte.
Nachdem unvorstellbare Ressourcen für den Bau des Todessterns, der ultimativen Waffe des Imperiums, aufgewendet wurden, scheitert das gesamte Projekt, weil es einer kleinen Rebellengruppe gelingt, eine einzige Sache zu stehlen:
die Pläne.
Keine Flotte.
Keine Superwaffe.
Keine Kampfstation.
Eine einzelne Archivkassette.
Eine zusammengewürfelte Gruppe von Rebellen und ein aus dem Gefängnis ausgebrochener Droide dringen auf Scarif ein, den streng geheimen Archivplaneten des Imperiums. Sie brechen in den imperialen Archivraum ein, beschaffen sich die unter dem Codenamen „Projekt Stardust“ versteckten Baupläne des Todessterns und übermitteln diese an die Rebellenflotte. Diese gestohlenen Pläne gelangen schließlich zu Prinzessin Leia, dann zu R2-D2 und schließlich zu Luke Skywalker.
Das Ergebnis?
Eine thermische Abgasöffnung.
Ein Protonentorpedo.
Ein sehr wütender Darth Vader.
Ich will damit nicht sagen, dass ich aktiv darauf hoffe, dass das Imperium gewinnt, aber … was wäre, wenn sie Scarif anders gestaltet hätten? Was wäre, wenn der CTO und der amtierende Finanzkontrolleur des Imperiums in Sachen Datenspeicherung nicht so ein Haufen Trottel wären?
Was wäre, wenn sie ihre Dateninfrastruktur nicht auf einem austauschbaren Archivband aufgebaut hätten, sondern auf einer Lösung wie Qumulo Stratus?
Die Antwort ist ganz einfach:
Darth Vader hätte es sicher gefallen. Nach einem kurzen Proof-of-Concept hätte sicherlich fast sofort eine Bestellung auf dem Schreibtisch von Imperator Palpatine gelandet. Seine Antwort? Ein kühles, entschlossenes „Macht es!“, wahrscheinlich bereits unterzeichnet, noch bevor die Rebellen überhaupt Scarif erreicht hatten.
Bist du dir nicht sicher, was du davon halten sollst?
Gooood! Ich spüre deine Wut. (Gesagt mit einer unheimlichen, rauen und kehligen Stimme, die boshafte Schadenfreude verkörpert)
Das eigentliche Versagen des Imperiums lag nicht in der Sicherheit, sondern in der Datenarchitektur
Scarif wirkte sicher.
Es enthielt:
Planetenschilde
biometrischer Zugang
Archive mit Luftspalt
Elite-Kaiserliche Garde
ein riesiger Datenspeicher, in dem die sensibelsten Geheimnisse des Imperiums aufbewahrt werden
Aus Sicht der physischen Sicherheit war das beeindruckend. Doch hinter all dem verbarg sich ein entscheidender Schwachpunkt: Die Pläne für den Todesstern existierten als physisch abrufbares Objekt. Ein einziges Datenband.
In einer Galaxis, in der Boba Fett, der berüchtigtste Kopfgeldjäger weit und breit, sein Z-6-Jetpack offenbar als Betriebsausgabe absetzen kann, willst du mir etwa erzählen, dass eine ganze Branche der Entwicklung von Jetpacks Vorrang eingeräumt hat, bevor das Galaktische Imperium herausgefunden hat, wie es sein wertvollstes Gut – seine Daten – angemessen schützen kann?
Selbst ein Attentäterdroide wie IG-88 hat das verstanden. Er hatte den Anstand, sich selbst zu zerstören, anstatt zu riskieren, dass sensible Informationen in die falschen Hände geraten. Man könnte meinen, das Imperium hätte dieselbe Logik auch auf die Baupläne als seine sensiblen Informationen angewandt. Nein, stattdessen speicherten sie die Pläne des Todessterns auf einem einzigen austauschbaren Archivband und taten überrascht, als jemand damit davonlief. Anscheinend hatte der Attentäterdroide ein besseres Sicherheitskonzept als das imperiale Archivteam.
Das bedeutete, dass die Rebellen das Imperium nicht hacken mussten. Sie mussten lediglich die Kassette stehlen. Das ist kein Sicherheitsproblem. Das ist ein Problem der Speicherarchitektur.
Stellen Sie sich nun vor, dieselben Pläne wären mit einem 256-Bit-Algorithmus verschlüsselt, der den FIPS-Standards entspricht, wodurch sie nahezu unlesbar wären, und gleichzeitig auf Hunderte von Standorten aufgeteilt und verteilt wären, was es nahezu unmöglich machen würde, sie zu sammeln und wieder zusammenzusetzen. Plötzlich ist „Rogue One“ keine einfache Raubzug-Mission mehr, sondern gleicht viel eher einem unmöglichen Coup.
Hier kommt Qumulo Stratus ins Spiel
Glücklicherweise unterstützt Qumulo in der realen Welt Unternehmen dabei, kritische Daten für Teams aus den Bereichen Gesundheitswesen, Forschung, Medien und dem öffentlichen Sektor zu schützen – und nicht etwa mondgroße Kampfstationen.
Qumulo Stratus ist eine vollständig disaggregierte „Shared-Nothing“-Datenplattform, die darauf ausgelegt ist, cloudnative Architektur in private Rechenzentren zu bringen.
Einfacher ausgedrückt:
Es beseitigt genau die Schwachstelle, die das Imperium zu Fall gebracht hat. Anstatt wichtige Informationen auf Wechseldatenträgern zu speichern, unterteilt Stratus den Speicher in zwei getrennte Ebenen:
Ebene 1: Stratus DataCore
Dies ist die langlebige Speicherschicht. Man kann sie sich als modernen Ersatz für den Tresorraum auf Scarif vorstellen.
Es speichert lediglich:
komprimierte Daten
verschlüsselte Daten
undurchsichtige Speicherobjekte
Selbst der Root-Administrator kann nicht auf unverschlüsselte Mandantendaten zugreifen, da die Speicherebene selbst niemals Klartext zu Gesicht bekommt. Das ist ein wesentlicher Unterschied. Denn wenn Jyn Erso, die Anführerin der Rebellen, die Speichermedien „stiehlt“*, erhält sie verschlüsselten Unsinn. Keine Pläne für den Todesstern. Keine Reaktor-Baupläne. Keine Informationen über die Schwachstelle im thermischen Abluftsystem. Nur nutzlosen Chiffretext.
*„Rebel“-Übersetzung: „leiht sich zum Wohle der Galaxis“, womit ich einverstanden bin.
Ebene 2: Stratus-Beschleuniger
Das sind die Rechenknoten.
Sie kümmern sich um:
Dateisystemoperationen
Protokollzugriff (NFS, SMB, S3) – das sind die Protokolle, nach denen Sie suchen.
Verschlüsselung und Entschlüsselung
Zugriffskontrollen für Mandanten
Eigentumsverhältnisse bei kryptografischen Schlüsseln
Vor allem enthalten sie keine dauerhaften Nutzerdaten. Sie sind zustandslos. Selbst wenn die Rebellen also vorübergehend einen davon kompromittieren sollten, gibt es kein „Masterband“, das sie mitnehmen könnten.
Die Datenarchitektur, die ein ganzes Franchise hätte verändern können
Denn Qumulo Stratus beseitigt genau jene Schwachstelle, die Vader in jene Szene im dunklen Gang getrieben hat, in der er gezwungen war, mit einem verzweifelten Würgegriff der Macht und jeder Faser der dunklen Seite um ein einziges Band zu kämpfen, auf dem die sensibelsten Daten des Imperiums gespeichert waren. Wäre dieser einzelne Schwachpunkt behoben worden – und ich meine damit die schlecht verwalteten Daten, nicht die Abgasöffnung, den anderen berühmten Schwachpunkt –, wäre all das nicht passiert. Keine gestohlenen Pläne. Keine verzweifelte Übergabe an die Rebellen. Kein Grabenflug über den Todesstern. Tatsächlich gäbe es keine weiteren elf großen Kinofilme, unzählige Spin-offs oder ganze Generationen, die sich darüber streiten, welche die beste Trilogie ist (4, 5, 6). Insofern sollten wir vielleicht dankbar sein, dass das Imperium sich für genau diese eine archivierte Datenkassette entschieden hat.
Obwohl – um fair zu sein – wir wahrscheinlich alle ganz gut ohne das „Star Wars Holiday Special“ mit diesen langen, ununtertitelten Wookiee-Gesprächen (1978) auskommen würden. Und das sagt jemand, der „Christmas In the Stars“ besitzt, das definitive Star-Wars-Weihnachtsalbum mit diesem absoluten Knaller von einem Hit, „„Was kann man einem Wookie zu Weihnachten schenken (wenn er schon einen Kamm hat)?“.